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Aktuelle Dieselpreis-Information

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. veröffentlicht monatlich aktuelle Zahlen zur Dieselpreisentwicklung. Diese können Sie durch Klick auf das nebenstehende Symbol öffnen und herunterladen.

 

 

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Spritsparen und Lkw-Fahren

Juni 2010 – Es war ein Samstag. Es war Fußball-WM. Und trotzdem trafen am 12. Juni über 100 Besucher auf unserem Speditionsgelände ein, um an einer besonderen Veranstaltung teilzunehmen.

Wir warteten mit zwei Attraktionen auf: Zum ersten hatten wir unsere Kunden und Partner dazu eingeladen, an einem Spritspartraining im Pkw mit anschließender Wettbewerbsfahrt teilzunehmen – ein besonderer Service der Spedition Wüst angesichts der momentan horrenden Spritpreise! Zum zweiten boten wir unseren mutigen Besuchern an, eine besondere Fahrstunde zu absolvieren und einen ausgewachsenen Lkw über öffentlichen Verkehrsgrund zu steuern – das Ganze ohne Lkw-Führerschein. Dafür hatten wir einen Lkw-Fahrlehrer engagiert und ein Fahrschulauto bereitgestellt.

Die Teilnehmer kamen ganz schön ins Schwitzen. Aber alle hatten viel Spaß und jeder brachte seine Runde unfallfrei zu Ende.

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Rekordfahrzeug im Test

Mai 2010 – Im Jahr 2008 schrieb ein Mercedes Actros auf einem Testkurs im süditalienischen Nardo Geschichte. Auf seiner 12.728 Kilometer langen Rekordfahrt kam das Fahrzeug mit einem Durchschnittsverbrauch von 19,44 Liter Diesel auf 100 Kilometer aus, wobei der Truck mit gut 25 Tonnen Nutzlast beladen und auf dem Rundkurs mit 80 Stundenkilometern Durchschnittsgeschwindigkeit unterwegs war. Für weniger als 0,8 Liter je Hundert Tonnenkilometern spendierten die Macher von „Guinness World Records“ dem Actros sogar einen Weltrekordeintrag als effizientester 40-Tonner.

Einen baugleichen Truck hatten wir mehrere Tage bei uns in der Spedition Wüst im Test. Das stromlinienförmige Gefährt vereint all das, was moderne Nutzfahrzeugtechnik leistet und die deutsche Straßenverkehrszulassungsordnung erlaubt. Das Konzept hat uns auf Anhieb begeistert und überzeugt. Wobei wir etliche raffinierte Details des Hightech-Spritsparers schon gut kannten – und zwar aus der täglichen Praxis unserer in regelmäßigen Abständen modernisierten Flotte. Zum Beispiel sind bei uns neue Lkw ohne Frontspiegel im Einsatz. Geht das? Das geht, wenn statt des Spiegels eine selbstverständlich zugelassene Kamera im Einsatz ist, wie übrigens auch während der Rekordfahrt in Nardo.

Durch den Wegfall des Spiegels verbessert sich die Aerodynamik und somit der Verbrauch. Ein Gewinn für die Umwelt, allerdings keiner für den Geldbeutel: Die Kameratechnik ist (noch) teurer als das, was die Dieseleinsparung jemals an Entlastung bringen kann. Warum der Chef trotzdem in die Technik investiert? Wegen der Umwelt und der Verkehrssicherheit. In Kombination mit einer Rückfahrkamera gibt es keine toten Winkel mehr. Das Rangieren wird ungefährlicher und schneller.

Zum Tag der Logistik im Radio8

April 2010 – Der Tag der Logistik, eine Aktion der Bundesvereinigung der Logistik (BVL), ist eine tolle Sache: Viele Unternehmen der Branche gehen an die Öffentlichkeit und zeigen, dass Logistik eine wichtige Schlüsseldienstleistung für unser Land ist – und sehr viel mehr als Lkw-Verkehr.

Für ein weithin hörbares Medienecho sorgte am 15. April, dem diesjährigen Tag der Logistik, wieder einmal die Spedition Wüst. Geschäftsführer Matthias Schork gab dem Ansbacher Sender Radio 8 ein Interview, in dem er sein Unternehmen kurz vorstellt und Argumente für den weiteren Ausbau der regionalen Verkehrsanbindung an die Fernstraßen ins Feld führt. Matthias Schork: „Noch vor ein paar Jahren konnten die Medien mit dem Begriff Logistik rein gar nichts anfangen, obwohl jeder auf logistische Dienstleistungen angewiesen ist. Das hat sich zum Glück verändert.“

Wer den Radio-Beitrag versäumt hat, findet ihn hier als MP3-Datei zum Nachhören.

Weitere Informationen zum Tag der Logistik und zur Bedeutung der Logistikbranche unter www.tag-der-logistik.de.

Familientradition auch in Gremien gewahrt

Januar 2010 – Das IHK-Gremium Weißenburg-Gunzenhausen hat wichtige Funktionen: Es setzt sich in der Region bei Politik und Verwaltung für wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen ein und hält den Kontakt zu den Unternehmen vor Ort. Weitere Aufgaben des IHK-Gremiums sind Stellungnahmen zu Infrastrukturvorhaben, zur Bauleitplanung und zu Einzelhandelsprojekten. Nicht zuletzt engagieren sich die Mitglieder ehrenamtlich für die berufliche Bildung und die Schaffung zusätzlicher Lehrstellen.

Im IHK-Gremium Weißenburg-Gunzenhausen hatte lange Zeit Rüdiger Schork Sitz und Stimme und setzte sich für die Belange der Logistik und den bedarfsgerechten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ein. Im Januar 2010 schied der Senior aus – während Sohn Matthias Schork nachzieht. Der Geschäftsführer der Spedition Wüst wurde bei der IHK-Wahl im vergangenen Jahr neu in das Gremium gewählt und zog nun bei der konstituierenden Sitzung im Januar 2010 erstmals als Vollmitglied in das Gremium ein. Die dort geleistete Arbeit kennt er dennoch schon seit längerem. Als Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren Weißenburg hatte er einen Status als Gastmitglied. Matthias Schorks wichtigstes Ziel ist es, die Anbindung des Landkreises an die Wirtschaftszentren über die B2, die B13 und die B466 zu verbessern. Auch auf Bezirksebene setzt sich Schork für mehr Mobilität und staufreien Verkehr ein: als Mitglied des Ausschusses Verkehr und Logistik der IHK Nürnberg für Mittelfranken.